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Krabbeln, toben, spielen – Aus diesen Gründen werden Ihre Kinder das barrierefreie Haus lieben

Barrierefrei leben, gefahrlos toben und spielen

Auch wenn es im ersten Moment nur schwer vorstellbar ist, hat kinderfreundlicher Wohnraum mit einem barrierefreien Wohnkonzept für Menschen mit Handicaps viel gemeinsam. In den eigenen vier Wänden sollen sich alle Menschen wohl fühlen – natürlich auch die Kinder. Errichten Sie Ihr eigenes Zuhause von Beginn an barrierefrei, profitieren auch Ihre Kinder von dieser Konzeption.

Glatte steile Treppen, Teppiche als gefährliche Stolperfallen und kleine Stufen, die zum anderen Zimmer, der Terrasse oder dem Balkon führen – all diese Ausstattungselemente haben in einem barrierefreien Haus keinen Platz. Doch auch für den Nachwuchs erweisen sich derartige Wohnkonzepte als Gefahren, die in Windeseile zu Zerrungen oder gar Knochenbrüchen führen können.

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Kleine Kinder erkennen häusliche Gefahren häufig erst zu spät

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Kinder lieben es, ihre Welt zu erkunden. Hat das Schaukelpferd, der Ball oder ein Kasten voller Bausteine das Interesse der Kinder geweckt, entwickeln sich Teppiche und Stufen zu Hindernissen, die ihre Spuren in negativer Weise hinterlassen können. Aus dem Grund profitieren auch die Jüngsten vom barrierefreien Wohnkonzept, das sich als profitabel für alle Generationen erweist.

Wenn auch Sie kinderfreundlich bauen möchten, sollten Sie in Ihre Bauplanung mehrere Aspekte miteinbeziehen. Verzichten Sie grundsätzlich auf versetzte Ebenen und entscheiden Sie sich für eine schwellenfreie kinderfreundliche Wohnung. Ersetzen Sie kleine Treppenstufen durch Rampen, auf denen sich Ihre Kinder nicht verletzen und die Rollstuhlfahrer problemlos passieren können. Offene Wohnkonzepte sind ebenfalls für die gesamte Familie von Vorteil. Während sich gehbehinderte Menschen in den eigenen vier Wänden problemlos mit einem Rollstuhl bewegen können, wird der Bewegungsdrang des Nachwuchses in offenen Räumen bestens befriedigt. Auch wenn das Krabbeln und Toben in Ihrer Wohnung oder dem Haus nur begrenzt möglich ist, schränken störende Ecken und Kanten den Bewegungsdrang enorm ein.

Was eine barrierefreie und zugleich kinderfreundliche Wohnung miteinander verbindet, ist die Position von Griffen und Schaltern. Für Rollstuhlfahrer ist es günstig, wenn diese Bedienelemente in einer Höhe von etwa 85 Zentimetern angebracht werden. Aber auch für Kinder ist diese Höhe gut erreichbar. Ob Lichtschalter, Sanitärarmaturen, Heizkörperventile, Handläufe oder Türdrücker – all diese Griffe und Schalter müssen täglich bedient werden. Halten Sie diese Höhe der Bedienelemente ein, profitieren Rollstuhlfahrer und Kinder davon.

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Technische Raffinessen erleichtern den Wohnalltag von Behinderten und Kindern

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Ebenso hilfreich ist es, technische Raffinessen in die eigenen vier Wände zu integrieren. Bauen Sie in Ihre Wohnung oder das Haus elektrische Rolllädenkästen ein, werden diese Ausstattungselemente behinderte Menschen und Kinder problemlos bedienen können. Praktische Fernbedienungen für das Garagentor sind weitere Einrichtungsdetails, die Menschen mit einem Handicap und Kindern zugutekommen.

Ein genauer Blick aufs Detail verrät Ihnen, dass von einem barrierefrei eingerichteten Wohnobjekt nicht nur ältere Generationen profitieren. Die Tatsache, dass sich Ihre Kinder in einem barrierefreien Haus wesentlich sorgenfreier bewegen können, spricht deutlich für diese Form des Baus. Tatsächlich führt Ihnen dieser Aspekt vor Augen, dass es sich lohnt, das barrierefreie Konzept ab dem ersten Tag der Planung zu berücksichtigen. Auch wenn sich die Barrierefreiheit aufgrund entstehender Handicaps erst Jahre später positiv auswirkt, ist ein barrierefreies Wohnumfeld kinderfreundlicher und mit Sicherheit für alle jungen Familien von Nutzen.

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